Zwischeneinander – Catherine Strefford

Allgemein

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REZENSIONSEXEMPLAR

Infos über das Buch

Titel: Zwischeneinander
Autor: Catherine Strefford
Seiten: 264
Verlag: Selfpublish
Format: Taschenbuch
Preis: 12,99€


Inhalt

Was, wenn die Liebe vor einem steht, aber man nicht bereit dafür ist?

Richie setzt alles daran, seinem eigenen Glück im Weg zu stehen. Doch muss er wirklich erst sich selbst lieben, um von anderen geliebt werden zu können?
Die Beziehung mit Maxi kann Richie nur anfangs genießen, denn unentwegt wartet er auf das Ende, von dem Richie sicher ist, dass es früher oder später kommen wird. Keine Liebe ist wie die andere und nichts Neues kann wachsen, so lange das Herz und die Seele noch mit dem Unkraut der Vergangenheit bewuchert sind.
Aber erkennt auch Richie das früh genug?


Meine Meinung…

Liebe Catherine, vielen Dank für dieses tolle Buch und dass ich es von dir zugeschickt bekommen habe. Ich hatte beim Lesen wirklich viel Spaß und bin gespannt auf weitere Bücher von dir.

Vorab gibt es hier einen kurzen Disclaimer. Solltet ihr eine own-voice-Rezension zu diesem Buch suchen, seid ihr hier an der falschen Stelle. Trotzdem werde ich mein Bestes tun, das Buch in dieser Rezension hier offen und ehrlich nach meinem Empfinden zu beurteilen.

Schreibstil

Mich konnte die Geschichte dank ihres angenehmen und emotionalen Schreibstils total fesseln. Ich habe mich direkt mit Richie verbunden gefühlt und konnte so viel besser verstehen was er durchmachen muss. Also war die gesamten circa 260 Seiten Mitfiebern angesagt. Ich konnte das Buch ja kaum mehr aus der Hand legen.

ProtagonistInnen

Nicht nur der Schreibstil sondern ebenfalls die ProtagonistInnen in Zwischeneinander waren sehr gut ausgearbeitet und total einzigartig. Von Menschen wie Richie lese ich selten, umso besser finde ich diese Geschichte. Ich konnte Richie ja bereits in Nur kurz leben kennenlernen, trotzdem habe ich nun nachdem ich Zwischeneinander beendet habe das Gefühl, dass ich ihn nie richtig kannte oder hinterfragt habe wieso er so handelt, wie er handelt. Erst jetzt wird seine Gesamtheit für mich schlüssig.
Er ist ein sehr tiefgründiger Mensch, der lieber alles einmal zu oft überdenkt. Individualität ist ihm wichtig, denn mag man alles gerne und nichts so richtig, ist man in Richies Augen leidenschafts- und farblos. Er selbst ist umso leidenschaftlicher. Richies Charakter war für mich von vorne bis hinten rund.

Aber auch Stella und Maxi habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Stella vermittelt so wichtige und tolle Werte, die in einer Freundschaft nicht wegzudenken sind und auch Maxi hat mich mit seiner selbstlosen und liebevollen Art sofort überzeugt. Und zum Schluss ist da noch Nana. Die Frau, die wohl jede/r gerne in seinem/ihren Leben hätte.

Inhalt

In diesem Buch begleiten wir Richie auf seinem Weg zur Selbstliebe. Er ist der festen Überzeugung Dabei begegnen uns nicht nur starke Freundschaften und unfassbar ehrliche Liebe, sondern auch schreckliche Probleme wie Queerfeindlichkeit, Mobbing und noch so viele Rückschläge, die ein Herz nur schwer verkraften kann.

Richies Geschichte ist in drei Teile unterteilt:
Im ersten Teil begleiten wir Richie circa zwei Jahre vor Nur kurz leben. Richie trifft in einer sehr bizarren Situation auf Maxi und ist schockverliebt. Es geht um ihre Liebe, die Familie und große Zweifel.
Der zweite Teil spielt knapp sieben Jahre zuvor und erzählt Richies allererste Liebesgeschichte, die alles andere als ruhig und friedlich verlief.
Und im dritten Teil bekommt Nur kurz leben ein erweitertes, rundes Ende.

Ich habe alle drei Teile geliebt. Sie waren alle herzzerreißend emotional und tiefgründig. Außerdem ist mir bei diesem Buch aufgefallen, dass zur Abwechslung mal kein Plot Twist aus dem Thema Outing gemacht wurde. Mir hat zusätzlich gut gefallen, dass die Autorin auf eine sehr respektvolle Art und Weise mit Sexualität umgegangen ist. Da dieser Roman keine own-voice-Geschichte ist, lag der Fokus eher auf dem Emotionalen und auf Liebe und Freundschaft und weniger auf sexuellen Szenen, was ich persönlich als sehr angenehm empfand. Denn es gab dem Roman so viel Qualität und Tiefe.


Fazit

Ich kann wirklich jedem ans Herz legen Nur kurz leben und Zwischeneinander zu lesen. Grundsätzlich ist es nicht notwendig Nur kurz leben vorher zu lesen, es ist aber eine klare Empfehlung von mir, da Zwischeneinander dann umso mehr Spaß und Tränen bringt. Wer auf der Suche nach einer mitreißenden, emotionalen Geschichte über Freundschaft, Liebe und innere Zerrissenheit ist, ist bei Catherine Strefford definitiv an der richtigen Stelle. Ich kann ihre Bücher wirklich jeder/m empfehlen. Ein Geheimtipp, der bitte nicht so geheim bleiben soll!


Bewertung

Bewertung: 5 von 5.

Try & Trust – Nena Tramountani

Rezension

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REZENSIONSEXEMPLAR

Infos über das Buch

Titel: Try & Trust
Autor: Nena Tramountani
Seiten: 464
Reihe: Soho-Love
Fly & Forget | Try & Trust | Play & Pretend
Verlag: Penguin
Format: Paperback
Preis: 12,00€


Inhalt

Matilda & Anthony
In ihrem Leben ist die Liebe ein unbeschriebenes Blatt. Bis er die Konturen ihres Herzens zeichnet.

Matilda hat das Drama um die Liebe satt. Die Psychologie-Studentin ist sich sicher, dass man keinem Mann trauen kann. Davon versucht sie auch ihre Mitbewohnerin Briony zu überzeugen, die sich in den gut aussehenden Künstler Anthony verliebt hat. Denn Matilda durchschaut sofort, dass er mit ihrer besten Freundin spielt. Um Briony noch größeren Herzschmerz zu ersparen, geht sie einen gefährlichen Deal mit Anthony ein: Wenn er endlich aufhört, Briony falsche Hoffnungen zu machen, lässt Matilda sich von ihm malen – und zwar nackt. Doch mit jedem Pinselstrich erinnert er sie nich tnur an ihren längst begrabenen Traum sondern auch an den Menschen, der sie früher war. Und plötzlich beginnt ihre Fassade zu bröckeln…


Meine Meinung…

Vielen Dank an das Bloggerportal von Randomhouse, den Penguin-Verlag und Nena Tramountani für dieses tolle Rezensionsexemplar. Es hat mir wirklich sehr viel Freude bereitet die Geschichte von Matilda und Anthony zu lesen.

Schreibstil

Wie auch schon bei Fly & Forget, dem ersten Teil der Soho-Love-Reihe, hat mir auch hier der Schreibstil von Nena Tramountani sehr gut gefallen. Ernste und emotionale Themen so leicht und gleichzeitig emotionsgeladen zu verpacken ist eine Kunst, die die Autorin sehr gut beherrscht.

Ich mochte es, beim Lesen das Gefühl zu haben, dass jedes Wort sehr bedacht gewählt worden ist und alles eine tiefere Bedeutung hat. Trotzdem dieser Tiefe bin ich nur so durch das Buch geflogen.

ProtagonistInnen

In diesem Buch geht es um Matilda und Anthony, die wir bereits in Fly & Forget kennenlernen durften. Matilda ist das typische Beispiel für „Harte Schale, weicher Kern“. Sie verkörpert die Themen, die in der heutigen Gesellschaft oftmals zu kurz kommen wie Anti-Sexismus und Feminismus. Gleichzeitig verbirgt sich hinter ihrem selbstbewussten Ich eine junge Frau, die einen kleinen Arschtritt braucht, um endlich ihre Träume zu verwirklichen und da kommt Anthony Sinclair ins Spiel. Der Mann, den die Kunst am Leben hält. Der, der für seine Träume lebt. Aber auch seine Fassade beginnt im Laufe der Geschichte zu bröckeln.

Mich konnten sowohl Matilda als auch Anthony vollkommen überzeugen. Auf der einen Seite die laute, hitzige Psychologiestudentin, die sich vor ihre FreundInnen wirft, wie eine Löwenmutter vor ihr Junges und auf der anderen Seite der total unterschätzte, ehrliche Künstler, dem nichts wichtiger ist, als seiner Leidenschaft nachgehen zu können.
Beide waren sehr gut ausgearbeitet und haben im Rahmen des Buches wichtige Entwicklungen durchgemacht. Die Beziehung der beiden war weder toxisch noch unnötig dramatisch. Mir hat am meisten gefallen, wie die beiden ihre Gefühle ohne viele Worte ausdrücken konnten. Ihre Blicke und Berührungen haben manchmal gereicht, um all die Emotionen rüberzubringen.

Ebenfalls schön fand ich, dass man beim Lesen die Möglichkeit hatte, weiterhin die Beziehung von Liv und Noah mitzuverfolgen. Und auch wenn Briony in diesem Buch nicht die Hauptrolle hatte, fand ich sie total toll.

Inhalt

Matilda braucht keine Männer in ihrem Leben! Aber dann gerät gerade ihre beste Freundin Briony an Anthony. Den Künstler, der sich doch sowieso nicht für die Gefühle anderer interessiert – so sind Männer wie er eben. Deshalb macht es sich Matilda zur Aufgabe, Anthony zu überzeugen, die Finger von Briony zu lassen. Der Plan: Er darf sie malen, wenn er das mit Briony beendet. Aber nicht alle Pläne verlaufen so wie sie sollen.

Neben dem tollen Schreibstil hat mir vor allem der Inhalt des Buches sehr gefallen. Durch die künstlerischen und tiefgründigen ProtagonistInnen entstanden Momente, die die Geschichte einfach besonders gemacht haben.

Sehr interessant fand ich das Problem mit Briony. Am Anfang des Buches war es mir ein Rätsel, wie Matilda die Situation so retten kann, dass sie mit Anthony glücklich werden und trotz allem Brionys beste Freundin bleiben kann. Kurz hatte ich schon die Befürchtung, es gäbe kein Happy End für die drei, aber zum Glück wurde ich vom Gegenteil überrascht.



Fazit

Mit diesem Buch hat die Autorin etwas ganz Besonderes geschaffen: eine Geschichte voller Liebe, Leidenschaft und Träumen, für die es sich zu kämpfen lohnt. Mit Matilda und Anthony auf diese emotionale Reise zu gehen, war ein tolles Erlebnis und würde ich auf jeden Fall allen empfehlen, die es noch nicht getan haben.


Bewertung

Bewertung: 5 von 5.

Christmas Deal – Vi Keeland & Penelope Ward

Allgemein

DIESES BUCH WURDE MIR ALS REZENSIONSEXEMPLAR VON NETGALLEY.DE ZUR VERFÜGUNG GESTELLT!

Infos über das Buch

Titel: Christmas Deal
Autor: Vi Keeland & Penelope Ward
Seiten: 172 Seiten
Verlag: LYX Verlag
Format: eBook
Preis: 3,99€

Inhalt

Office Romance trifft auf Weihnachten.

Riley Kennedy ist genervt. Immer wieder landen ihre E-Mails bei ihrem Kollegen Kennedy Riley. Doch statt sie einfach weiterzuleiten, gibt dieser stets auch noch seine unpassenden Kommentare dazu ab. Als sie sich auf der Weihnachtsparty dann gegenüber stehen, will Riley die Gelegenheit nutzen, ihm endlich ordentlich die Meinung zu sagen. Doch ehe sie sich versieht, hat sie der attraktive Kennedy zu einem Weihnachtsdeal überredet. Er spielt ihren Freund auf der Weihnachtsparte ihrer Mutter, dafür begleitet sie ihn auf eine Hochzeit. Doch was, wenn aus dem Deal auf einmal etwas Echtes wird?

Meine Meinung…

Wie bereits oben erwähnt habe ich dieses Buch passend zu Weihnachten von netgalley.de als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Ich habe diese Geschichte tatsächlich auch schon vor Weihnachten gelesen, bin nur leider nicht mehr dazu gekommen die Rezension ebenfalls vor Weihnachten zu schreiben.

Schreibstil

Ich habe zuvor noch nie etwas von einer der beiden Autorinnen gelesen, weshalb ich mich komplett überraschen habe lassen. Im Großen und Ganzen war der Schreibstil sehr angenehm, wodurch ich die Geschichte schnell durchlesen konnte. Durch die humorvolle Erzählweise bin ich nur so durch das Buch geflogen. Auch der Perspektivwechsel hat mir gut gefallen. Ich mag diese Art der Erzählungen immer ganz gerne, um beide Protagonisten näher kennenlernen und besser verstehen zu können.

Protagonisten

Ich bin sowohl mit Kennedy als auch mit Riley sofort warm geworden und mochte beide sehr gerne. Sie sind auf ihre eigene Art und Weise sympathisch. Riley arbeitet als Lektorin und ist ein eher ruhigerer, zurückhaltender Mensch. In ihren Augen übertrumpfen ihre Geschwister sie immer wieder und das, was sie leistet, scheint für niemanden genug zu sein. Statt ihre Probleme bei ihren Freunden oder ihrer Familie anzusprechen sucht Riley Hilfe bei einer Art Kummerkasten.

Im Gegensatz dazu wirkt Kennedy sofort selbstsicher. Vielleicht ist das sogar ein bisschen too much. Seine Art kann schnell als Arroganz aufgefasst werden. Doch genau wie Riley, hat auch Kennedy sein Päckchen zu tragen.

Nebencharaktere lernt man während der kurzen Geschichte auch einige kennen. Jedoch werden diese nicht wirklich ausgearbeitet. Sie tragen also auch nicht besonders viel zur Storyline bei.

Inhalt

Ich habe dieses Jahr „nur“ zwei Weihnachtsbücher gelesen. Aber bereits in den letzten Jahren wurde mir klar, dass dieses Genre irgendwie nichts für mich ist. Die vielen vorhersehbaren, viel zu niedlichen Geschichten hingen mir ganz schnell zu den Ohren raus. Trotzdem habe ich es nochmal mit diesem Buch versucht und ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde.

Von der ersten Seite an mochte ich die Atmosphäre zwischen Riley und Kennedy sehr gerne. Auch die Idee der Geschichte hat mir gut gefallen. Zwar war auch dieses Buch sehr vorhersehbar, doch die vielen humorvollen Stellen und Kabbeleien haben das irgendwie total in den Hintergrund rücken lassen.

Zum Ende hin gab es natürlich wieder ein bisschen Drama, doch auch das gehört zu diesen Weihnachtsbüchern dazu. Meiner Meinung nach hätte das nicht so plötzlich passieren müssen.

Fazit

Im Großen und Ganzen ist dieses Buch eine süße, weihnachtliche Liebesgeschichte, die leider vorhersehbar aber auch sehr humorvoll gestaltet wurde.

Bewertung

Bewertung: 3.5 von 5.

What if we drown – Sarah Sprinz

Rezension

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Infos über das Buch

Titel: What if we drown
Autor: Sarah Sprinz
Seiten: 388
Reihe: University of British Columbia
What if we drown | What if we stay (ET: 26.02.2021) | What if we trust (ET: 25.06.2021)
Verlag: LYX Verlag
Format: Paperback
Preis: 12,90€


Inhalt

Sie möchte endlich nach vorne blicken. Er macht es ihr unmöglich

Ein Neuanfang – das ist Lauries sehnlichster Wunsch, als sie nach dem tragischen Tod ihres Bruders an die Westküste Kanadas zieht. Noch vor der ersten Vorlesung ihres Medizinstudiums an der University of British Columbia lernt sie Sam kennen und spürt sofort, dass er sie auf eine nie gekannte Weise versteht. Unaufhaltsam schleicht sich der attraktive Jungmediziner in ihr Herz. Bis Laurie erkennt, wie tief er in die Ereignisse der Nacht verstrickt war, die ihren Bruder das Leben kostete …


Meine Meinung…

Ich habe dieses Buch bei den vielen Aktionen für die FBM2020 entdeckt. Unter anderem hatte die Autorin Sarah Sprinz einen Livestream und hat dort total sympathisch ihr neues Buch vorgestellt. Ich hätte mir das Buch also vermutlich sowieso direkt am Erscheinungstag gekauft, aber zum Glück gab es diese tolle Signieraktion.

Schreibstil

Der Schreibstil in diesem Buch hatte für mich etwas sehr emotionales an sich. Die Gefühlen wurden so intensiv rübergebracht, dass ich total in der Geschichte versunken bin und wirklich mitgelitten habe. Zum Ende des Buches musste ich auch weinen. Das kommt zwar öfter bei mir vor, aber so intensiv habe ich das wirklich selten.

Außerdem ist mir beim Lesen aufgefallen, dass Sarah Sprinz wirklich sehr detailliert schreibt, sodass ich mir die einzelnen Szenen der Geschichte wirklich gut vorstellen konnte. Trotz der vielen Details hatte die Geschichte einen sehr flüssigen und angenehmen Schreibstil.

Protagonisten

In diesem Buch lesen wir die Geschichte von Laurie und Sam. Laurie ist gerade erst nach Vancouver gezogen, um nach dem tragischen Tod ihres Bruders einen Neuanfang zu starten. Dort möchte sie mit ihrem Medizinstudium beginnen, denn Laurie möchte Ärztin werden.

Ich habe Laurie beim Lesen als sehr emotional, bedacht und etwas unsicher wahrgenommen. Doch im Laufe des Buchs wird schnell klar, dass sie eine starke junge Frau ist, die in ihrem Leben leider schon viel durchmachen musste.

Auch Sam wurde eher als zurückhaltender beschrieben. Die beiden sind sich vermutlich ähnlicher, als sie glauben.

In diesem Buch sind aber nicht nur die Protagonisten sympathisch. Lauries Mitbewohner Emmett und Hope sind einfach Zucker und umso mehr freue ich mich, dass auch die beiden jeweils ihre Geschichte bekommen.

Inhalt

Eigentlich bin ich immer relativ kritisch gegenüber Geschichten, in denen es einen tragischen Unfall gab und dann offensichtlich ist, dass einer der Protagonisten für das Leid des anderen verantwortlich ist.

Meistens sind diese Art von Büchern sehr vorhersehbar und sogar richtig nervig.

Doch in diesem Buch war das anders. Ich hatte zwar schon beim Lesen des Klappentextes die Vermutung, dass Sam etwas mit Austins Tod zu tun haben musste. Eben weil dieser Ablauf solch einer Geschichte mir schon bekannt war. Aber anders als bei den anderen Büchern kommt das nicht erst am Ende heraus, sondern schon relativ früh. Diesmal bleibt die Spannung erhalten, weil Laurie diejenige ist, die Sam belogen hat.

Sie verriet ihm nicht, dass die beiden das gleiche Schicksal teilen. Es war also nicht direkt die Luft raus, als Sam Laurie von Austins Tod erzählte und das war irgendwie besonders für mich.

Manchmal habe ich Laurie dafür gehasst, dass sie Sam angelogen hat. Manchmal habe ich es aber auch verstanden.

Auch wenn am Ende nochmal der große Knall kam, bei dem ich Rotz und Wasser geweint habe, fand ich die Geschichte nicht zu dramatisch. Es war ein perfektes Mittelmaß zwischen Drama, Humor und Romantik.


Fazit

Das Warten hat sich gelohnt. Dieses Buch hat es geschafft mich zum Weinen, Lachen und Mitfiebern zu bringen. Mit einer gemütlichen Atmosphäre und dem richtigen Maß an Drama konnte mich die Geschichte von Laurie und Sam wirklich mitreißen.


Bewertung

Bewertung: 5 von 5.

Whatever Happens – Tina Night

Rezension

REZENSIONSEXEMPLAR

Infos über das Buch


Titel: Whatever Happens – When memories become dangerous
Autor: Tina Night
Seiten: 208
Verlag: Selfpublished
Format: eBook
Preis: 2,99€

Inhalt

Was, wenn der Mann, den du glaubst, zu lieben, gar nicht der Mann ist, für den du ihn die ganze Zeit gehalten hast?
Was, wenn dein Leben eine große Lüge ist?
Als Liz nach einem schweren Autounfall im Krankenhaus aufwacht, fehlen ihr jegliche Erinnerungen. Der Mann an ihrem Bett ist ihr völlig fremd, wie auch alles andere.
Es beginnt ein Kampf zwischen Verzweiflung, Wut und Hoffnung.
Was, wenn ihr altes Leben für immer verschwunden ist?
Und ist es überhaupt möglich, sich gleich zweimal in den gleichen Mann zu verlieben?
Was würdest du tun, wenn plötzlich wiederkehrende Erinnerungen alles infrage stellen?
Kann Liebe wirklich jede Hürde überwinden, selbst die schlimmste Lüge?
Was, wenn Erinnerungen die größte Gefahr bedeuten?


Meine Meinung…

Ich habe von der Autorin bereits das Buch Losing Myself gelesen, welches mir wirklich gut gefallen hat und als ich meine Rezension zu dieser Geschichte gepostet habe hat mir die liebe Tina Night ein Rezensionsexemplar von Whatever Happens angeboten. Da mir Losing Myself so gut gefallen hat, habe ich natürlich nicht abgelehnt und mich wirklich sehr darüber gefreut.

Schreibstil

Ich war von Tina Night einen sehr emotionalen und mitreißenden Schreibstil gewohnt. Umso mehr wurde ich enttäuscht, als ich dieses Buch dann gelesen habe.
Schon auf den ersten Seiten bemerkte ich, dass der Schreibstil an manchen Stellen sehr unauthentisch wirkte. Manchmal war die Art und Weise, wie die Autorin die Protagonistin sprechen hat lassen, zu hochgestochen und viel zu intellektuell für die Umstände der Geschichte.
Außerdem störten mich beim Lesen auch des Öfteren sprachliche Wiederholungen und komische inhaltliche Dopplungen, wie „ich wurde von einem fahrenden Wagen angefahren“. In diesem Fall ist es ja klar, dass der Wagen fuhr, denn von einem parkenden Wagen angefahren zu werden wäre regelrecht ein Meisterstück.

Was mich ebenfalls gestört hat war, dass der Schreibstil bei erotischen Szenen sehr unangemessen und vulgär wurde. Die Verwendung von gewissen Wörtern in einem erotischen Kontext wirkte auf mich eher erzwungen und sehr unerotisch. Das hat leider die Stimmung dieser Szenen stark heruntergezogen und sie eher unangenehm und nervig wirken lassen.

Protagonisten

In diesem Buch geht es um Liz und Daniel. Liz ist eine junge Frau, die ihr Gedächtnis verloren hat und deshalb im Laufe der Geschichte versucht herauszufinden, wer sie eigentlich ist. Leider konnte ich bis zur letzten Seite nicht sehen, dass Liz in diesem Prozess wirklich Fortschritte gemacht hat. Ich empfand sie als sehr naiv und manchmal schon wirklich dumm. Es war fast schon unerträglich ihr zuzuhören, weshalb sie für mich eine sehr sehr schlechte Protagonistin war. Gerade zum Ende vom Buch wurden die Entscheidungen, die Liz trag immer weniger nachvollziehbar und sie nervte irgendwann nur noch.

Daniel hingegen wusste immer wer er war. Auf den ersten Blick war er der liebevolle Ehemann, der sich rührend um seine verletzte Frau kümmerte. Er war führsorglich, verständnisvoll und nachsichtig. Aber der Schein trügt, denn als die Bombe platzte und Daniels dunkles Geheimnis ans Licht kam entpuppte er sich als Lügner, Heuchler und auch als sehr naiv. Auch seine Handlungen konnte ich keineswegs nachvollziehen.

Inhalt

Nachdem Liz in einen schweren Unfall verwickelt wurde wacht sie ohne Gedächtnis in einem Krankenhaus auf. Den einzigen Anhaltspunkt, den sie hat ist der Mann neben ihrem Bett, der angeblich ihr Ehemann Daniel Moore sein soll.
Während sich Liz erholt und durch ihren Mann versucht mehr über sich selbst und ihr Leben vor dem Unfall herauszufinden startet Daniel den Versuch seine Frau ein weiteres Mal für sich zu gewinnen. Er erzählt ihr von der Hochzeit, von Urlauben und von ihrem gemeinsamen Leben.

Doch als Liz beginnt sich zu erinnern, bröckelt die Fassade und es wird schnell klar, dass Daniel nicht die Wahrheit sagt. Was Liz dann erfahren muss und wie sie damit umgeht müsst ihr am besten selbst nachlesen, denn ich möchte in meinen Rezensionen so wenig wie möglich spoilern.

Für mich ergab die Storyline kein schlüssiges Bild und neben den Dingen, die mich am Schreibstil gestört haben, kam ich auch nicht wirklich in die Geschichte rein.

Die Idee für die Geschichte hat mir wirklich gut gefallen und auch der Turn war vom Gedanken her gut, jedoch gelang die Umsetzung des ganzen weniger gut. Ich habe mich regelrecht durch das Buch gequält und von Seite zu Seite erlosch die Hoffnung auf eine gute Wendung, die die Geschichte für mich erträglicher machte ein bisschen mehr.

Als das Ende dann auch noch so vorhersehbar und unrealistisch war, konnte ich dem Buch einfach keine gute Bewertung geben.

Fazit

Die Bewertung fiel mir bei dem Buch tatsächlich sehr schwer. Mein erster Gedanke war natürlich, dass ich nicht mehr als einen Stern geben kann. Doch das tat mir einfach in der Seele weh, da ich Bücher wirklich sehr selten so schlecht bewerte. Ich weiß, dass die Autorin ihr Herzblut in das Buch gesteckt hat und das Cover ist ja auch ganz hübsch, außerdem fand ich die Geschichte und Daniels dunkles Geheimnis einen wirklich guten Ansatz. Leider hat es dann an der Umsetzung gehapert.

Bewertung

Bewertung: 1.5 von 5.

It was always you – Nikola Hotel

Rezension

Infos über das Buch


Titel: It was always you
Autor: Nikola Hotel
Seiten: 448
Reihe: Blakely Brüder
It was always you | It was always love
Verlag: Kyss by Rowohlt Polaris
Format: Paperback
Preis: 12,99€

Inhalt

Sie wollte niemals zurückkehren. Er wollte sie nie gehenlassen …
Vier Jahre ist es her, dass Ivy alles verlor. Kurz nach dem Tod ihrer Mutter hat ihr Stiefvater sie ins Internat abgeschoben, weil sie sich ständig mit ihrem älteren Stiefbruder Asher stritt. Doch in diesem Sommer will ihr Stiefvater sie plötzlich unbedingt sehen und ruft sie zurück nach Hause – auf eine Insel an der Küste von New Hampshire. Dort trifft sie auch Asher wieder. Immer noch unausstehlich. Immer noch kompliziert. Und immer noch viel zu gut aussehend. Verdammt. Das Wiedersehen setzt ihr viel mehr zu, als sie erwartet hätte. Doch als Ivy erfährt, warum sie zurückkehren sollte, droht ihre Welt vollkommen auseinanderzubrechen …

Meine Meinung…

Nachdem auf Bookstagram alle so von diesem Buch geschwärmt haben und ich die wunderschönen Letterings, die die Geschichte untermalen, gesehen habe, war klar, dass ich dieses Buch kaufen muss. Ich habe auch eigentlich nur gute Meinungen über It was always you gehört, was mich natürlich zusätzlich noch zum Kauf bewegt hat.

Schreibstil

Da dieses Buch das erste war, das ich von der Autorin gelesen habe, hatte ich keine Ahnung wie der Schreibstil mir gefallen und was mich generell erwarten würden.

Zum Glück wurde ich dann beim Lesen positiv überrascht. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und brachte die Emotionen gut rüber.
Ich mochte, wie die Letterings in die Geschichte eingebaut wurden und nicht nur schön waren, sondern auch eine Bedeutung für die Story hatten.

Protagonisten

Mir ist sofort aufgefallen, dass alle Protagonisten und auch die Nebencharaktere sehr sympathisch sind. So wurde ich schnell mit allen warm und konnte ohne weitere Probleme in der Geschichte versinken.

In diesem Band der Dilogie lernen wir Ivy und Asher kennen. Die beiden sind Stiefgeschwister und haben zum Beginn der Geschichte eine eher schlechte Beziehung zueinander. Ivy wurde vor Jahren aus ihrer Familie gerissen. Sie hat sich daraufhin in New York ein neues Leben aufgebaut und ist zu einer starken, liebevollen Frau herangewachsen. Egal wo Ivy hingeht, ihr Bullet Journal ist immer mit dabei. Sie liebt es Letterings zu malen und ist oft in ihren Gedanken versunken. Hin und wieder kommt an der starken jungen Frau ihre verletzliche Seite zum Vorschein. So auch, als sie wieder zurück zu ihrem Stiefvater und ihren Stiefbrüdern gebeten wird.

Ihr Stiefbruder Asher hingegen ist selbstbewusst und lässt sich nach außen überhaupt nicht aus der Ruhe bringen. Er lebt ein geordnetes aber eher oberflächliches Leben. Als die beiden im Flugzeug, auf dem Weg zu ihrem Vater, aufeinandertreffen werden Gefühle freigesetzt, die beide schon jahrelang verdrängt haben.

Im großen und ganzen lässt sich sagen, dass die Protagonisten in diesem Buch sehr bedacht und strukturiert ausgearbeitet waren. Alles hat einen Sinn gegeben und auch die Vergangenheiten der beiden waren schlüssig. Ich konnte weder Logikfehler noch Unstimmigkeiten entdecken.

Inhalt

Wenn ich normalerweise von Geschichten über Beziehungen zwischen Stiefgeschwistern lese, verliere ich schnell das Interesse. Denn meistens ist es doch immer die gleiche Geschichte, die wir alle schon einmal, oder sogar mehrfach, gelesen haben. Doch dieses Buch war für mich ganz anders. Hier wurde zur Abwechslung mal keine überspitzte Dramatik eingebaut, was die Geschichte viel realistischer hat wirken lassen.

Irgendwie schaffte es die Autorin, eine sehr vertraute Atmosphäre zu schaffen und ich habe mir beim Lesen zwischendurch wirklich gewünscht der Insel mal selbst einen Besuch abzustatten und Ivy, Asher und den Rest kennenlernen zu dürfen.

Das ganze Thema rund um das Schicksal von Ivys Stiefvater hat mich emotional sehr mitgenommen und ich habe sehr stark mit gefiebert, ob die Familie es schafft sich in solch einer schwierigen Situation zusammenzureißen.

In Ivys und Ashers Vergangenheit wurden viele Fehler begangen und das Schicksal der beiden wurde vor allem durch ihren Vater fast zerstört. Ich habe richtig gelitten, als die beiden auf ihre selbstzerstörerische Art und Weise dem jeweils anderen beweisen wollten, dass einer Beziehung so ziemlich alles im Wege steht.

Doch als alle Lügen und Taten aus den vergangenen Jahren herauskamen und Ivy und Asher realisierten, dass ihre Liebe real ist und erwidert wird, bekam die Geschichte ihr eigenes kleines Happy End.

Fazit

Die Atmosphäre ist vertraut und heimisch, während die Geschichte etwas ganz besonderes ist.
Denn in diesem Buch geht es um keine typische Stiefgeschwister-Romanze. Es war emotional und sehr liebenswürdig. Ich habe das Buch innerhalb von einem Tag durchgelesen, was schon zeigt, wie sehr es mich in seinen Bann ziehen konnte. Eine große Empfehlung von mir!

Bewertung

Bewertung: 5 von 5.

Hiding Hurricanes – Tami Fischer

Rezension

Infos über das Buch


Titel: Hiding Hurricanes
Autor: Tami Fischer
Seiten: 416
Reihe: Fletcher University
Burning Bridges | Sinking Ships | Hiding Hurricanes
Verlag: Knaur Taschenbuch
Format: Paperback
Preis: 12,99€

Inhalt

Tagsüber unscheinbare Studentin, abends schillernde Nachtklub-Tänzerin: Lenny James lebt ein gefährliches Doppelleben. Um ihr Geheimnis zu wahren, trägt sie tagsüber nur unförmige Männerkleider und lässt niemanden zu nah an sich heran. Das gilt ganz besonders für den Frauenschwarm Creed Parker, in den sie sich gegen ihren Willen verliebt hat.
Als Creed eines Abends in dem Nachtklub auftaucht, in dem Lenny arbeitet, und einen privaten Tanz bei Lennys Alter Ego »Daisy« bucht, ist sie so durcheinander, dass es entgegen aller Regeln zu einem heißen Kuss kommt. Zwar erkennt Creed Lenny nicht, doch er verliebt sich in die geheimnisvolle »Daisy« und unternimmt alles, um die Tänzerin näher kennenzulernen. Und während Creed – ohne es zu ahnen – Lenny hinter ihrer Maske immer näher kommt, bahnt sich eine Katastrophe an, die ihr Leben zerstören könnte …

Meine Meinung…

Nachdem mir Burning Bridges und Sinking Ships unfassbar gut gefallen haben, war sofort klar, dass auch Hiding Hurricanes in meinem Bücherregal einen Platz finden würde. Als es dann bei Buchhandlung Graff auch noch eine Signieraktion gab, konnte ich mich nicht zurückhalten und musste das Buch direkt zum Erscheinungstermin kaufen.

Schreibstil

Wie schon zu erwarten war, war der Schreibstil von Tami Fischer auch in diesem Buch wieder sehr angenehm, was den Lesefluss sehr vereinfachte. Es war sehr angenehm die Geschichte von Lenny und Creed zu lesen und neben der emotionalen Erzählart wurde das Buch nicht gerade selten sehr humorvoll.

Die Erzählperspektive wechselt zwischen Lenny, Daisy und Creed und wird auch manchmal von kurzen Rückblicken in die Vergangenheit geziert. Trotz der vielen Wechsel und der Zeitsprünge, schaffte es die Autorin alles übersichtlich zu halten und man immer wusste wo man sich gerade in der Geschichte befindet.

Dass auch Daisy eine eigene Perspektive in diesem Buch bekommen hat fand ich sehr besonders und wirklich toll, weil Daisy eben nicht Lenny ist und somit auch eine ganz andere Erzählweise hat.

Protagonisten

In diesem Buch geht es um die Beziehung zwischen Lenny und Creed. Lenny lernte ich als eine taffe und starke junge Studentin kennen. Sie ist Teil des Freundeskreises rund um Ella, Ches, Carla und Mitchell, die wir alle schon in den vorherigen Bänden kennenlernen durften. Doch auch wenn sie auf den ersten Blick dazugehört, merkt man schnell, dass Lenny ihre eigene Geschichte zu erzählen hat. Sie ist in sich gekehrt und eher eine Einzelgängerin, denn was keiner weiß: Abends wird Lenny zu Daisy und diese ist vermutlich das komplette Gegenteil der jungen Studentin. Daisy tanzt in knappen Dessous, rekelt sich an Stangen und spielt in Fantasien von etlichen Männern die Hauptrolle. Die hübsche Tänzerin geht auch Creed nicht mehr aus dem Kopf. Er ist Ches‘ bester Freund und lernte Lenny durch einen lustigen Zufall in einer Bar kennen und freundete sich mit dem störrischen Mädchen an. Creed ist humorvoll und extrovertiert. Doch wenn es um seine Gefühle geht, weiß er manchmal nicht so recht, wie er sie äußern und mit ihnen umgehen soll.

Creed kennt also auf der einen Seite Lenny, als seine sture Freundin, die zurückgezogen und verschlossen ist und auf der anderen Seite Daisy, die ihn mit ihren anzüglichen Tänzen und Blicken gerade zu den Boden unter den Füßen wegzieht. Doch was er nicht wusste: Lenny und Daisy sind ein und dieselbe Person.

Inhalt

Ich empfand die Geschichte von Lenny und Creed als sehr abwechslungsreich in diesem Genre. Durch Lennys Doppelleben hatte das Buch eine Art Hannah-Montana-Vibe für Erwachsene, was ich auf der einen Seite total spannend und aufregend fand und es auf der anderen Seite aber auch sehr amüsant sein konnte.

Ich hätte mir vielleicht noch gewünscht, dass die Vergangenheit von Lenny ein wenig mehr thematisiert worden wäre, denn es hätte sich in diesem Buch öfter angeboten, als es gemacht wurde.

Zwischen Lenny und Creed entwickelte sich in den Rückblicken eine wahnsinnig tolle Freundschaft, die im Laufe der Geschichte zu mehr wurde. Wie in vielen anderen Büchern standen auch diese beiden sich selbst manchmal sehr im Weg. Da bekommt das Sprichwort: „Hast du Tomaten auf den Augen“ eine völlig neue Bedeutung.

Ich mochte es aber sehr, wieder zurück in diesen Freundeskreis zu kehren und alle Protagonisten aus den vorherigen Bänden wieder zutreffen. Die Stimmung zwischen den Freunden erzeugt eine richtige Wohlfühlatmosphäre. Besonders die Freundschaft zwischen Lenny und ihrer Mitbewohnerin Carla, die wir in Sinking Ships näher kennenlernen durften wirkte sehr loyal.

Nachdem Creed von Lennys Geheimnis erfahren hatte, wurde die Geschichte etwas ruhiger und die Spannung war verflogen. Das machte das Ende der Geschichte im Gegensatz zum Rest etwas langatmig, jedoch brauchte das Buch genau das, um ein rundes und vollkommenes Bild zu ergeben.


Fazit

Ich musste lachen, ein paar Tränchen verdrücken und bin vor Anspannung fast durchgedreht. Dieses Buch hat mich von Seite zu Seite mehr überzeugt und ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen, weil ich nur auf den Moment gewartet habe, in dem Creed und Lenny einander mit den Augen sehen, mit denen wir Leser sie sehen konnten. Von vorne bis hinten eine sehr schöne, humorvolle und emotionale Geschichte, die ich hoffentlich noch lange so positiv in Erinnerung behalten werde.

Bewertung

Bewertung: 5 von 5.